Zitate rund ums Tanzen

Definitionen

 

Tanz…

“ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft”.
Fred Astaire, eigentlich Frederick Austerlitz (1899-1987)

“Esperanto mit dem ganzen Körper”.
Fred Astaire, eigentlich Frederick Austerlitz (1899-1987)

“die süßeste und vollkommenste aller menschlichen Freuden und die göttlichste der Künste”.
Homer

“die Kunst, wo die Beine denken, sie seien der Kopf.”
Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), Unfrisierte Gedanken. Aphorismen, Berlin 1978, S.7.

“Austausch von Zärtlichkeiten in einem vorgeschriebenen Takt”.
Anonym

 

Tango…

“zwei ernste Mienen und vier Beine, die sich amüsieren”
Carlo Labin

“ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann”.
Anonym

 

Tanzen…

“eine wundervolle Übung für Mädchen. Sie lernen dabei am ehesten vermuten, was der Mann tun wird, bevor er es wirklich tut.”
Christopher D. Morlay

 

Walzer…

“eine typische Männer-Erfindung – sie können eine Frau führen und dabei auch noch auf ihr herumtrampeln.
Anonym

 

Sonstige Zitate (alphabetisch nach Autor)

“Es ist aber solches Tanzen und Lust darzu nichts anders als ein Anzeigung äußerster Leichtfertigkeit, Zunder zu aller Üppigkeit, Reizung zur Unzucht, der Schamhaftigkeit zuwider, Ehrbarkeit abhold etc…”
Abraham a Santa Clara, eigentlich Johann Ulrich Megerle (1644-1709), „Der Tanznarr“, in: Purpurmantel und Bauernkittel, Berlin 1969, S.285.

“Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten zu Gemeinschaft.
Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert, Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.
O Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.”
Aurelius Augustinus (354-430)

“Für viele Männer ist das Tanzen eine Bestätigung ihres Seins; durch die Entfaltung ihrer körperlichen Vorzüge glauben sie stärker auf die Herzen der Frauen einzuwirken als durch den Geist.”
Honoré de Balzac (1799-1850), „Das Eheglück”; in: Der Ehevertrag. Novellen, Berlin und Weimar 1972 („Die menschliche Komödie“, Band 5), S.434.

“Tanzen ist die Poesie des Fußes.”
John Dryden (1631-1700)

“Tanz und Kampf sind die ersten Fertigkeiten des Wilden, der sich um eine einzige Stufe nur über das Bedürfnis der Tierheit erhebt.”
Georg Forster (1754-1794), „Leitfaden zu einer künftigen Geschichte der Menschheit”, in: Kleine Schriften, Leipzig 1964 (RUB), S.82.

“Schmachtende Liebe vermeidet den Tanz.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Lieder: Wechsellied zum Tanze.

“Der Tanz gibt uns eine Art von Rausch, in welchem die Gemüter die Verstellung vergessen.”
Adolph Knigge (1752-1796), Über den Umgang mit Menschen, Leipzig 1969 (RUB), S.253.

“Es sind nicht alle lustig, die tanzen.”
Christoph Lehmann (um 1570-1638)

“Der Tanz ist das stärkste Ausdrucksmittel der menschlichen Seele.”
Thomas Niederreuther (*1909), Wer hat schon Mitleid mit einem Krokodil. Aphorismen, Gauting 1967.

“Der Tanz ist die Offenbarung der Lebensfreude.”
K. Peltzer, An den Rand geschrieben

 

Anonyme Zitate:

“Beim Tanze zettelt man an, was hernach ausgewoben wird.”

“Der Twist ist von einer zehnköpfigen Familie erfunden worden, die nur eine Toilette im Haus hatte.”

 

Quellen:

Duden Band 12, Zitate und Aussprüche.

Eichelberger, Ursula,  Zitatenlexikon, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1981.

Peltzer, Karl / Normann, Reinhard v., Das treffende Zitat. Geist, Weisheit, Witz und Schlagfertigkeit in weit über 30 000 aktuellen und klassischen Zitaten, Thun: Ott 1995.

Tange, Ernst Günter, Lexikon der boshaften Zitate. Bissige Definitionen, treffende Bonmots und charmante Gemeinheiten, Frankfurt am Main: Eichborn 1997.